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10 Tipps, wie Visual Content Ihre Marke stärkt

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10 Tipps, wie Visual Content Ihre Marke stärkt

von Aslan
Lesezeit 5 min.

Wie Sie Ihr Unternehmen optisch von der breiten Masse abheben? Mit einzigartigen visuellen Inhalten. Entdecken Sie die 10 wichtigsten Tipps, um gezielt mit individuellem Visual Content zu bestechen.

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Wir Menschen sind Geschichtenerzähler. Und das seit jeher. Menschen lieben es zu teilen und Menschen lieben es Bilder zu machen. Früher hieß es noch ‚Haben Sie schon gehört?‘, heute heißt es ‚Haben Sie schon gesehen?‘. Sie können es glauben, oder nicht – etwas zu sehen ist  oft einprägsamer als etwas zu hören oder zu lesen.

Die weit verbreitete Sorge, dass durch eine bildliche Darstellung alleine die Kernbotschaft nicht vermittelt werden kann, mag im ersten Moment vielleicht sogar stimmen: Manch einer mag einwenden, dass ein einzelnes Foto niemals die gesamte Botschaften eines Textes vermitteln kann. Und damit mag er gewissermaßen recht haben. Doch über die Visualisierung werden Emotionen übertragen und die Neugierde des Lesers geweckt. Ein Bild kann als Schlüssel zur Botschaft des Textes dienen. Professionelles Content Marketing erhält einen bestechenden Mehrwert, wenn Geschriebenes und Visuelles optimal zusammenwirken. Denn diese beiden Arten, Emotionen zu kommunizieren, gehören zusammen wie die Crema auf Ihrem Kaffee. Es geht darum, eine visuelle Kommunikationsstrategie und eine Bildsprache zu entwickeln, die die Einzigartigkeit eines jeden Unternehmens unterstreicht.

Starker Auftritt von Meow Wolf

Bildhinweis: Starker visueller Auftritt von Meow Wolf

Was sollte ein Unternehmen also beachten, wenn es visuelle Medien erstellt? Unser 10 Tipps zeigen, wie Sie Ihre Marke mit Visual Content stärken.

1. Erschaffen Sie eine visuelle Identität für Ihre Marke.

Definieren Sie Ihre Zielgruppen und testen Sie, was am besten funktioniert: Wenn Sie wissen, an wen sich Ihre Inhalte richten sollen, können Sie eine passgenaue Visual Content Strategie entwickeln. Überlegen Sie sich, welche Ziele einer Markenidentität am wichtigsten für Ihre Zielgruppe sind. Versuchen Sie, an die Emotionen zu denken, die Ihr Unternehmen, Ihre Marke oder Ihr Produkt beim Kunden auslösen sollen. Notieren Sie diese Emotionen oder Begriffe und zeichnen Sie so ein Bild von dem, was Sie kommunizieren möchten.

Die vier Kernfragen bei der Entscheidungsfindung des passgenauen Visual Contents lauten:

  • Welche Inhalte und Werte sollen vermittelt werden?
  • Welche Stimmung muss das Bildmaterial transportieren?
  • Ist sichergestellt, dass die Zielgruppe etwas mit den Bildern anfangen kann?
  • Ist der visuelle Content unverwechselbar?

Möchten Sie Ihre Marke mit Visual Content stärken? Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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2. Heben Sie sich von der Masse ab.

Um eine visuelle Identität mit Alleinstellungsmerkmal zu schaffen, haben Sie zum einen die Möglichkeit, sich von Unternehmen inspirieren zu lassen, die Sie schätzen. Zum anderen ist es ebenso wichtig, über die Verwendung von Bildmaterial jener Unternehmen zu recherchieren, die überhaupt nicht Ihrem Geschmack entsprechen. Dies ist eine bewährte Herangehensweise, um Ein- und Ausschlusskriterien zu definieren und somit den Weg für eine klare Stilfindung zu ebnen. Der Wiedererkennungswert Ihrer Marke wird durch unverwechselbaren Visual Content nachhaltig gestärkt.

Bildhinweis: Die University of Arts Helsinki hebt sich unverkennbar mit Visual Content von der Masse ab.

3. Vermitteln Sie die richtige Botschaft.

Einer der wichtigsten Bestandteile der Kommunikation ist Metaphorik. In der Bildsprache und -symbolik geht es ebenso wie im Text um Storytelling. Aussagekräftige visuelle Kommunikation führt zu einer positiven Wahrnehmung des Unternehmens und ist ein essenzieller Schritt zu einer starken Markenpersönlichkeit. Fotos, die lediglich als Dekoration eines Textes dienen, werden von Usern oftmals ignoriert. Gehaltvolle Bilder, die eine bestimmte Aussage haben werten einen Text hingegen auf. Überlegen Sie sich eine visuelle Sprache, die für Ihr Unternehmen und Ihre Marke relevant ist. Finden bzw. erstellen Sie Bildmaterial, das mit Ihren Brand Values einhergeht. Visuelle Inhalte sollten so ausgewählt werden, dass sie mit den Werten und der Tonalität Ihres Unternehmens zusammenpassen.

Visueller Content mit klarer Botschaft

Bildhinweis: Die Botschaft von jobsintown.de versteht jeder sofort (Bildquelle 1 & Bildquelle 2)

4. Spinnen Sie einen roten Faden.

Um Authentizität zu wahren und Gefühle bestmöglich zu transportieren, empfiehlt es sich, Material mit klarer Bildsprache zu zeigen. Der Inhalt sollte in wenigen Sekunden erfasst werden können, um eine bestmögliche Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe zu erzielen. Je konsequenter das kommunikative Handeln – sowohl analog als auch digital – desto einprägsamer ist Ihr visuelles Branding. Im Zuge einer einheitlichen Content Marketing Strategie ist es wichtig, eine visuelle Kontinuität beizubehalten, die sich beim Betrachter einprägt und die Marke unverwechselbar macht.

5. Achten Sie auf optische Ausgewogenheit.

Bild und Text sollten sich nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch homogen ineinander fügen. Darstellungen sollten daher möglichst über die volle Breite gehen oder so eingebunden sein, dass der Text sie umfließt und keine weißen Leerflächen entstehen. Eine stimmige Balance zwischen Bildmaterial und Text sowie ausreichend Platz sorgen dafür, dass der Inhalt den Betrachter nicht überfordert, sondern anregt.

Danish Design Award
Bildhinweis: Gewinner des Danish Design Award

6. Visual Content braucht eine korrekte Benennung.

Benennen Sie die Bilddatei so, dass deutlich wird, was auf dem Bild zu sehen ist. In manchen Content-Management-Systemen lässt sich der Dateiname nicht nachträglich ändern. Benennen Sie die Bilder deshalb vor dem Hochladen um.
Um die Bilder für Google zu optimieren, beachten Sie Folgendes:

  • Spiegelstriche statt Unterstriche benutzen
  • Umlaute ausschreiben
  • Keine Großbuchstaben benutzen
  • Keine Sonderzeichen benutzen

7. Denken Sie an die Suchmaschinenoptimierung.

Wählen Sie eine ausdrucksstarke Bildbeschreibung mit Keywords, die den Inhalt des Bildes gut wiedergeben. Ein wichtiges Attribut für die Indexierung von Bildern ist das sogenannte Alt-Tag im Quelltext. Das „Alt“ in Alt-Tag steht für „alternative“. Der Alt-Text wird dann wichtig, wenn das Bild nicht geladen werden kann, oder wenn sich Blinde und Sehbeeinträchtigte die Website von einem Screenreader vorlesen lassen. Auch Google bezieht aus Alt-Tags Informationen für die Suchmaschinenoptimierung, da vom Crawler nur Schrift gelesen wird. Beschreiben Sie in wenigen Worten, was auf dem Bild zu sehen ist und bauen Sie Keywörter so ein, dass sie sinnvoll und natürlich klingen. Da Bilder sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken können, lässt sich über diesen SEO-Faktor die Sichtbarkeit Ihrer Webseite und damit ihrer Marke erhöhen.

8. Think mobile.

Denken Sie an Nutzer, die mobil unterwegs sind. Fotos sollten kleiner und mit inhaltlich reduzierter angezeigt werden, wenn diese auch auf einer mobilen Seite verfügbar sind. Außerdem sollten sie in einer angemessenen Größe hochgeladen werden, um lange Ladezeiten zu vermeiden. Bei Bildern unterscheidet man zwischen den beiden Begriffen Bild- und Dateigröße:

  1. Die Bildgröße bezieht sich auf die Abmessungen des Bildes in Pixel. Lade das Bild in einer Größe hoch, in der es auch auf der Website problemlos angezeigt werden kann. Wenn ein Foto eine Größe von 1024 x 768 Pixel hat, Ihre Website die Bilder aber nur in der Größe 400 x 300 Pixel anzeigt, sollten Sie die Bildgröße mit einem Bildbearbeitungstool anpassen.
  2. Auch die Dateigröße ist wichtig. Die Bilder sollten so hochauflösend wie möglich sein, aber nicht zu groß. Meist wird eine Dateigröße zwischen bis maximal 400 kB empfohlen.

9. Stay positive.

Vom Leser werden gute Nachrichten bevorzugt. Das bedeutet, dass Leser bei positiven Themen eines professionellen Unternehmensauftritts hängenbleiben. Insbesondere bei spannenden, amüsanten oder überraschenden Inhalten. Visual Content ist prädestiniert, um positive Emotionen schnell zu transportieren und Ihre Marke mit diesen ‚Good feelings‘ stärkend zu verbinden.

10. Wagen Sie einen Blick über den Tellerrand.

Es kann sehr effektvoll sein, ein übertrieben lustiges oder provozierendes Bild zu wählen. Hier sollte die Bildunterschrift oder der umliegende Text auf das Bild hinweisen und einen Bogen zwischen Bild und Text spannen.

Visueller Content mit Blick über den Tellerrand

Bildhinweis: Sehr effektvoll, was die BVG hier mit Visual Content erreicht (Bildquelle 1 & Bildquelle 2)

Fazit: Qualitativ hochwertiger Visual Content ist (k)eine Budget Frage

Egal, für welche Art von Visual Content man sich entscheidet, das Bewusstsein über dessen Wert sollte nicht nur in inhaltlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht gegeben sein. In den letzten Jahren hat sich die Bildkommunikation der Unternehmen durch das immens große Angebot an günstigem und kostenlosem Stockmaterial wie Shutterstock oder gettyimages stark verändert. Die Preise dieses Materials sind gering, weil es ohne große Kosten produziert wurde, dem Mainstream folgt und deshalb austauschbar ist. Austauschbar heißt aber zugleich, dass weniger Interesse beim Betrachter geweckt wird und kaum ein einzigartiges Markenbild geschaffen wird.

Genau genommen gibt es nur zwei Wege, um an qualitativ hochwertigen Visual Content zu gelangen. Entweder Sie engagieren die entsprechenden Fachleute wie Fotografen, Designer oder Grafiker, oder Sie investieren genügend Zeit und Ressourcen in die selbstständige Umsetzung. Bei begrenzten Ressourcen sollten Sie lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertige Inhalte erstellen (lassen). Wenn Sie mit kostenlosem Bildmaterial arbeiten, sollten Ihre visuellen Content genau recherchieren, sodass er zu den Richtlinien Ihres Corporate Designs passt. Schenken Sie Text und Bild die gleiche Aufmerksamkeit, damit ein einheitliches und starkes Markenbild entsteht, mit dem Ihr Unternehmen sich erfolgreich abhebt.

Sind Sie an einzigartigem Visual Content für Ihre Marke interessiert? Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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