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Guten Blogbeitrag schreiben: 9 Textbausteine, die Sie beherrschen sollten

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Guten Blogbeitrag schreiben: 9 Textbausteine, die Sie beherrschen sollten

von Pia
Lesezeit 5 Min.

Textbausteine helfen dabei, gute Blogbeiträge für den Unternehmensblog zu schreiben. Sie machen den Text leserfreundlich, optimieren ihn für Suchmaschinen und beschleunigen den Schreibprozess. Entdecken Sie die 9 wichtigsten Textbausteine für Blogs und ziehen Sie Ihre Zielgruppe in den Bann.

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Möchte Ihr Chef, dass Sie für den Unternehmensblog schreiben? Oder haben Sie einfach Lust, Ihr Wissen in inspirierende Worte zu kleiden? Und haben Sie keine Ahnung, wo Sie anfangen sollen?

Dann geht es Ihnen, wie vielen Mitarbeitern, die vor der Herausforderung des Corporate Publishing stehen. Im DACH-Raum sind Unternehmensblogs laut Statista noch nicht ganz so stark verbreitet wie in anderen Ländern, doch sie werden immer beliebter. Da die Content Creation aber auch viel Zeit und ein gewisses Budget erfordert, erstellen immer mehr Experten die Inhalte selbst. Es gibt da draußen sogar richtig gute Corporate Blogger, die das Schreiben auf bewundernswerte Weise in ihren Geschäftsalltag integrieren. Hierfür ist natürlich eine gewisse Übung von Nöten sowie eine Prise an hilfreichem Hintergrundwissen.

Für letzteres wollen wir heute sorgen und Ihnen einen Überblick über die 9 Textbausteine eines guten Blogbeitrags geben.

Textbaustein 1: Teaser und Meta-Description

Wie auch immer Ihre Zielgruppe aussehen mag, gehen Sie einfach mal davon aus, dass der Großteil wahre Lesemuffel sind. Hinzu kommt, dass das Leseverhalten online anders ist als wir es vom Lesen eines Buchs oder einer Zeitung gewohnt sind. Auf Unternehmensblogs wird sehr viel gescannt, um die gesuchten Informationen zu finden. Der mobile Zugriff über Smartphones führt ebenfalls zu eher flüchtigem Lesen.
Sie müssen also Ihre anvisierten Leser vom ersten Moment an überzeugen, dass der von Ihnen verfasste Blogbeitrag interessant und wichtig für sie ist. Die Meta-Description wird erstellt, damit sie in den Suchergebnissen angezeigt werden kann und den Leser zum Öffnen Ihres Blogbeitrags animiert. Der Teaser, im journalistischen Metier auch Anreißer genannt, wird auf manchen Unternehmensblogs verwendet, um die Leser zum Weiterlesen zu ermuntern.

Gute Meta-Description nach AIDA Modell

Bildhinweis: Meta-Description nach der AIDA-Methode eines Sodexo Blogbeitrags

Tipps für Teaser und Meta-Description:

  • Sprechen Sie einen Pain an und stellen Sie in Aussicht, diesen zu lösen.
  • Machen Sie den Lesern Lust weiterzulesen, z.B. durch eine deutliche Erklärung, was sie in Ihrem Blogbeitrag erwartet.
  • Fordern Sie die Leser auf weiterzulesen.

Teaser eines Contentfish Blogbeitrags

Bildhinweis: Blogbeitrag mit einem ansprechenden Teaser zum Thema Unternehmensblog selbst schreiben oder schreiben lassen

Textbaustein 2: Headline und Title-Tag

Der Titel gilt als einer der wichtigsten Ranking-Faktoren, da er die Aufmerksamkeit der Leser erregt, die innerhalb von Sekunden darüber entscheiden, ob sie Ihren Blogbeitrag überhaupt zu lesen beginnen. Als Headline wird i.d.R. der Titel über dem Blogbeitrag beschrieben. Der Title-Tag ist der Titel, der in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt wird und von der Headline abweichen kann, aber nicht muss.

Tipps für gute Titel:

  • sie enthalten das Main Keyword
  • sie erregen die Aufmerksamkeit der Zielgruppe
  • sie zeigen, dass der Blogpost nützlich, dringend und einzigartig ist
  • sie sind so spezifisch wie möglich

Titel eines Magenta Blogbeitrags

Bildhinweis: Guter Titel eines Magenta Business Blogbeitrags, da er spezifisch und dringend ist, das Main keyword „Smart City“ enthält und die Zielgruppe direkt anspricht.

Textbaustein 3: Intro bzw. Einleitung

In der Einleitung, auch gerne als Intro bezeichnet, gilt es den Leser noch immer in Ihrem Bann zu halten. Er darf jetzt, da Sie ihn bereits so weit haben, nicht mehr entwischen. Um die Spannung aufrecht zu halten, können Sie auf eine dieser 4 bewährten Einleitungen zurückgreifen:

  1. Fragen:
    Stellen Sie eine oder mehrere Fragen, die Ihre Zielgruppe sich bestimmt ebenfalls stellt.
  2. Storytelling:
    Erzählen Sie eine passende Geschichte oder eine Anekdote.
  3. Problem – Lösung:
    Benennen Sie ein Problem, verstärken Sie es, bis es weh tut und bieten Sie dann eine Lösung an.
  4. These – Konsequenz:
    Stellen Sie eine These auf, belegen Sie diese glaubwürdig durch Statistiken, Zitate oder ähnliches und zeigen Sie die daraus resultierende Konsequenz auf.

Gute Einleitung eines Blogbeitrags

Bildhinweis: Storytelling in der Einleitung macht es den Lesern dieses ACP Blogbeitrags leichter, sich auf den Text einzulassen.

Textbaustein 4: Zwischenüberschriften

Wir kennen Zwischenüberschriften aus dem Print und selbst in der Schule lernen wir von Anfang an, dass sachliche Texte strukturiert und die einzelnen Absätze betitelt werden sollten.

3 Gründe für Zwischenüberschriften:

  • Zwischenüberschriften strukturieren den Blogbeitrag inhaltlich und visuell, sodass sich die Leser gut zurecht finden.
  • Online-Leser springen gerne dorthin, wo sie eine bestimmte Information suchen.
  • Zwischenüberschriften wirken sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung aus.

Inhaltsübersicht mit Zwischenüberschriften für Blogbeitrag

Bildhinweis: Eine Kapitelübersicht am Anfang Ihres Blogbeitrags (hier über Shopify Onlineshops) hilft den Lesern dabei, direkt zur gewünschten Zwischenüberschrift zu springen.

Textbaustein 5: Paragraphen bzw. Absätze

Absätze strukturieren einerseits inhaltlich Ihren Text, andererseits geben Sie dem Leser eine visuelle Verschnaufpause, die er dankend annimmt, um danach weiterzulesen. Sachtexte lesen sich nicht wie ein Roman, sondern erfordern von den meisten viel Konzentration und lange Aufmerksamkeitsspannen. Inhaltlich gibt es nur eines zu sagen: ROTER FADEN. Ohne diesen ist Ihr Blogbeitrag in etwa so erfolgreich wie einst Segway oder Microsoft 8.

Halten Sie Ihre Leser also bei Laune und machen Sie Ihnen das Lesen zum Genuss.

Tipps für Paragraphen bzw. Absätze:

  • sollten in sich geschlossen sein
  • sollten sich in den Gesamttext einfügen
  • sollten eine hohe Informationsdichte aufweisen
  • sollten so viele neue Informationen wie möglich enthalten
  • sollten den Text visuell unterteilen

Textbaustein 6: Listen und Aufzählungen bzw. Bulletpoints

Eine weitere Methode zur Strukturierung Ihres Blogbeitrags sind Listen, sogenannte Unordered Lists (Bulletpoints) und Ordered Lists (Nummeriert). Auf die Suchmaschinenoptimierung wirken sie sich ebenfalls positiv aus, da sie dem Leser schnell die wichtigsten Informationen präsentieren.

Wichtig bei der Verwendung von Listen:

  • einheitliche Satzstruktur
  • bei längeren Absätzen kleine Zwischenüberschriften
  • verständliche Formulierungen

Liste in Blogbeitrag

Bildhinweis: Gutes Beispiel für eine Unordered List in einem Sodexo Blogbeitrag

Immer wieder scheuen sich die Content bzw. Marketing Verantwortlichen, externe Links zu setzen, da hier die Gefahr bestehe, dass die Leser frühzeitig verschwinden. Dies wäre natürlich schlecht für die Bounce Rate (Absprungrate) und somit für das Ranking des Blogbeitrags. Der Mehrwert von gutem Link Building ist aber so viel höher, dass diesem Faktor in den meisten Fällen ein höheres Gewicht gegeben werden sollte. Denn mit internen und externen Links wird Traffic generiert, die Glaubwürdigkeit des Autors erhöht und das Vertrauen der Leser ins Unternehmen gestärkt, da der Mehrwert für die Leser höher gestellt wird als die Angst vor Konkurrenz.

Tipps beim Setzen von Links:

  • Der verlinkte Text sollte in etwa zum dahinter liegenden Content passen.
  • Binden Sie den Link so ein, dass er sich in einem neuen Tab oder Fenster öffnet.
  • Fragen Sie bei Kunden und Kooperationspartnern nach Backlinks.

Wordpress Einstellung Link in neuem Tab

Bildhinweis: Einstellung WordPress, um Links in neuem Tab zu öffnen.

Textbaustein 8: Schluss bzw. Fazit

Man könnte meinen, das Fazit spielt für Online Leser keine besonders große Rolle, da sie konkret nach Infos suchen statt den Blogbeitrag als Gesamtwerk zu genießen. Aber vergessen Sie nicht, dass dieses Scanning auch bedeutet, dass viele nach der Einleitung direkt zum Schluss springen, wo sie die Antwort auf eine eingangs gestellte Frage oder ein skizziertes Problem am ehesten vermuten. Es lohnt sich also durchaus, Ihren Blogbeitrag zu einem runden Abschluss zu bringen.

5 Möglichkeiten für einen guten Schluss:

  1. Wesentliche Aussagen noch einmal zusammenfassen
  2. Eine Meinung/Statement abgeben
  3. Einen Ausblick geben
  4. Frage vom Anfang beantworten
  5. Geschichte vom Anfang aufgreifen

Guter Schluss für Blogbeitrag

Bildhinweis: Guter Schluss eines Magenta Business Blogbeitrags, in dem die wichtigsten Aussagen abrundend zusammengefasst werden.

Textbaustein 9: Call-to-Action und Buttons

Im Content Marketing geht es nicht nur darum, Inhalte zu produzieren, sondern auch sie als Anlass für weitere Handlungen zu verwenden. Mit einem Call-to-Action (CTA) animieren Sie die Leser dazu, mehr zu tun als nur zu lesen. Vielleicht beabsichtigen Sie, dass der Blogbeitrag so oft wie möglich geteilt wird, oder Sie möchten, dass ein Leser etwas von Ihnen downloaded.

Kriterien für gute CTAs und Buttons:

  • Konkret zu einer Handlung aufrufen, z.B. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin oder Jetzt Termin vereinbaren
  • Zeigen, was die Handlung bewirkt, z.B. Freunde finden statt Freunde suchen
  • Kurz sein: Teilen statt Teilen Sie diesen Blogbeitrag mit Freunden, die den Inhalt interessant finden könnten

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Beispiel eines anklickbaren CTA

Fazit: Gute Blogbeiträge schreiben mit Vorlagen

Sie möchten oder sollen also selbst für den Unternehmensblog schreiben. Das ist fantastisch und braucht einfach ein wenig Übung. Wenn Sie die genannten 9 Textbausteine verwenden, dann sind Sie bereits auf dem besten Weg, gute Blogbeiträge zu schreiben. Das Wichtigste außerdem zum Schluss: Trotz aller Tipps und Tricks rund um den Aufbau und die Suchmaschinenoptimierung steht der Inhalt stets im Vordergrund. Es lohnt sich daher, Ihren Text mithilfe von Textbausteinen zu strukturieren, ihn aus einem Guss zu schreiben und danach noch zu optimieren. Auf diese Weise gewinnen Sie Ihre Leser für sich und sorgen dafür, dass Ihr Blogbeitrag gefunden wird.

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