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Content Recycling: Inhalte profitabel wiederverwenden

Content Marketing | Unternehmensblog
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Content Recycling: Inhalte profitabel wiederverwenden

von Katharina
Lesezeit 4 min.

Blogartikel, Social Media Postings oder Podcast – Content lässt sich prima wieder verwenden. Bereits veröffentlichte Inhalte sollten nicht im Archiv verstauben, sondern durch Content Recycling zu neuem Leben erweckt werden. Wie das gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Was wird nicht alles recycelt: Plastik, Glas, Papier, Metall, Textilien, ja sogar alter Kaffee ist in einer Kreislaufwirtschaft recycelbar. So produziert etwa das Berliner Startup Kaffeeform originelle Cups aus Kaffeesatz.

Ähnlich nachhaltig lässt sich mit Content wirtschaften, der teilweise doch mit einigem Aufwand und Kosten verbunden ist. Content Recycling wirkt sich aber auch positiv auf Rankings und Leserzahlen aus, denn Ihre Inhalte sind stets aktuell, integrativ verknüpft und optimal auf die einzelnen Kanäle angepasst. Im Content Marketing gewinnt Content Recycling daher zunehmend an Beliebtheit und wird vielerorts bereits gewinnbringend eingesetzt. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie Inhalte wiederverwenden können und warum sich das auch lohnt.

Was ist Content Recycling?

Beim Content Recycling werden bestehende und/oder bereits veröffentlichte Inhalte aktualisiert und wiederverwendet. Dabei können verschiedene Ziele ins Auge gefasst werden.

Beispielsweise ist ein Artikel vom Unternehmensblog recyclebar, indem er inhaltlich für Social Media oder für eine Presseaussendung angepasst wird. In diesem Fall wird derselbe Inhalt in Form eines neuen Formats auf weiteren Plattformen ausgespielt. Bereits produzierter Content wird also in einen neuen Kontext gesetzt, um das volle Potenzial eines Themas auszuschöpfen.

Derselbe Blogbeitrag fällt aber auch in einem zweiten Szenario dem Content Recycling zum Opfer. Gehen wir davon aus, es handelt sich um einen zahlengesteuerten Artikel wie die Content Marketing Studie. Die darin dargestellten Ergebnisse aus Statistiken und Auswertungen können regelmäßig aktualisiert durch neueste Zahlen und Fakten aktualisiert sowie erweitert werden, was sich besonders bei Evergreen Content anbietet. Die Zeit- und Ressourceneinsparung ist hier deutlich erkennbar.

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Welcher Inhalt lässt sich wiederverwenden?

Eine beliebte Methode bei der Suche nach passenden Inhalten ist die 80/20-Regel. Diese besagt, dass 20 Prozent des Contents rund 80 Prozent des Traffics auf einer Seite bewirken.

1. Content, der performt:

Zur Veranschaulichung stellen wir uns einen Onlineshop vor, wo es häufig Topseller und viele Nebenprodukte gibt. Genauso wie beim Blogpost gilt es im ersten Schritt also herauszufinden, welche Produkte den meisten Umsatz bringen, und Content Recycling profitabel eingesetzt wird. Im zweiten Schritt stellt sich die Frage, wie Sie das bestehende Angebot durch weiterentwickeln und eine noch größere Nachfrage bei der Zielgruppe schaffen können. Posten Sie beispielsweise Produktfotos und Kundenbewertungen auf Kanälen wie Instagram oder Pinterest? Oder schreiben Sie eine Blogserie über Ihre beliebteste Produktreihe und verlinken die einzelnen Teile?

2. Kennzahlen & Analysen

Ähnliches gilt für Inhalte auf Ihrem Corporate Blog: Welche Beiträge haben die größte Reichweite und wie können diese weiterverwendet werden? Um diese beliebten Inhalte zu filtern helfen Tools, wie Google Analytics. Achten Sie dort auf Kennzahlen, wie

  • Impressionen: Aufrufe des Artikels
  • Verweildauer: Durchschnittsdauer des Seitenaufrufes
  • Bounce Rate: Absprungrate
  • Click Rate: Klickrate

Aufgrund dieser Analyse haben Beiträge ein hohes Potenzial, wenn sie viele Aufrufe, eine lange Verweildauer sowie eine niedrige Bounce Rate aufweisen. Vorteilhaft für Ihre Website ist zudem, wenn die Click Rate hoch ist, denn dann haben Leser weiter geklickt, was ein gutes Zeichen für ihr Interesse ist.

3. Aktualität

Außerdem spielt bei der Wahl der Themen die Aktualität eine große Rolle. Wenn mehrere Artikel eine gute Performance haben, lohnt sich auch der Blick in die sozialen Medien. Gibt es passende Inhalte, welche in diesem Moment online diskutiert werden? Bei solchen Beiträgen bietet es sich nochmals mehr an diese auf mehreren Plattformen auszuspielen.

Welche Vorteile hat Content Recycling?

Wenn Sie viel Mühe in die Erstellung von Inhalten gesteckt haben, sollten Sie auch das Maximum herausbekommen. Also werden bereits bestehende Inhalte aktualisiert oder in einem anderen Format auf anderen Plattformen ausgespielt. Zusammengefasst ergeben sich folgende Vorteile von Content Recycling:

  • mehr Reichweite
    Aufgrund der Optimierungen wird eine größere Reichweite erlangt. Aktuelle Inhalte und mehrere Zugänge auf verschiedenen Kanälen schaffen einen Mehrwert für den Nutzer.
  • Zugang zu neuen Zielgruppen
    Durch das Bereitstellen der Beiträge auf mehreren Plattformen werden mehr Menschen erreicht. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt: Unternehmensblog, Newsletter, Social Media Plattformen und vieles mehr.
  • kostensparende Alternative
    Hochwertigen Content zu erstellen bedarf einem hohen Zeitaufwand. Um die Premium Inhalte zu pushen, lohnt es sich daher diese auf dem neuesten Stand zu halten und auf verschiedenen Kanälen zu veröffentlichen. Denn bereits bestehende Beiträge anzupassen erfordert weniger Zeitaufwand als neue Inhalt zu produzieren.
  • Top-Beiträge mit Top-Erfolg
    Durch die Maßnahmen (Aktualisierung und Verbreitung auf mehreren Kanälen) werden die besten Beiträge auf ein höheres Level gehoben, da dem Nutzer auf vielen verschiedenen Wegen gezeigt wird, dass Experten sich zu dem Thema äußern.
  • besseres Suchmaschinenranking
    Aufgrund der Optimierung von Inhalten erkennt die Suchmaschine, dass Inhalte aktuell gehalten werden und somit erscheinen solche Beiträge in höheren Positionen bei Suchanfragen.

Wie lässt sich Content recyceln?

Um bestehende Inhalte in neuem Licht erstrahlen zu lassen, gibt es viele verschiedene Optionen. Aber nicht für jeden Inhalt eignet sich dieselbe Art von Content Recycling.

Verkleinerung

Durch Verkleinerung der Inhalte wird den Usern der Content in Häppchen präsentiert, sogenannter Snack Content. Zur Verkleinerung von Inhalten kommt es besonders oft auf Social Media.
Wenn also beispielsweise eine neue Folge des B2B-Podcast veröffentlicht wird, kann ein kurzer, prägnanter Sager auf LinkedIn als Teaser verwendet werden.

Erweiterung

Bei Content Recycling Art werden einzelne Inhalte beispielsweise zu einem großen Ganzen kombiniert und in ein neues Format gegossen.
Beispielsweise entsteht aus viel Texten am Ende ein E-Book oder aus mehreren Blogbeiträge und Grafiken ein Whitepaper. Die neu entstandenen Content Formate sind optimal geeignet zur Lead Generierung oder als besonderes Schmankerl im Newsletter.

Transformation

Bei Transformation wird Content in einem anderen Format wiederverwendet. Hierbei gibt es unzählige Möglichkeiten.
Zum Beispiel wird ein bestehender Blogbeitrag in einer Podcastfolge diskutiert. Durch diese angepasste Verwendung wird zumeist eine neue Zielgruppe angesprochen und die Reichweite gesteigert.

Auffrischung

Hierbei geht es darum, Inhalte zu aktualisieren. Bei der Content-Pflege werden Inhalte auf den neuesten Stand gebracht, Grafiken angepasst und gegebenenfalls SEO-Maßnahmen vorgenommen.
Beispielsweise lassen sich Texte, Infografiken, Podcast oder Produkte regelmäßig durch neue Infos, aktuelle Links und zusätzliche Inhalte mit verhältnismäßig aktualisieren. Großer Pluspunkt bei Suchmaschinen: aktualisierte Inhalte kommen sehr gut an.

Welche Formate bieten sich für Content Recycling an?

  • Blogartikel recyceln:
    Content Recycling von Blogartikeln ist lohnt sich besonders, da die Erstellung dieser Inhalte oft sehr aufwändig und kostenintensiv war. Alle 1-2 Jahre können Sie Beiträge auffrischen und aktualisieren, die eine gute Performance hatten – ein Indiz also, dass die Inhalte gesucht, gefunden und gelesen werden.
  • Podcast wiederverwenden:
    Die Podcast Audio Files lassen sich wunderbar in andere Content Formate transformieren, beispielsweise als Zusammenfassung in einem PR-Artikel oder in einer Infografik. Einzelne Snippets, d.h. Ausschnitte, machen sich zudem prima in Social Media Postings oder als Teaser im Newsletter. Sogar das klassische Aktualisieren von Podcasts ist nicht allzu aufwändig, da einzelne Sequenzen schnell eingesprochen und integriert sind
  • Videos neu verwenden:
    Ähnlich wie Podcasts sind auch Video prädestiniert, um verkleinert und in Social Media Kanälen, auf der Website, im Unternehmensblog oder im Newsletter integriert zu werden. Die audio-visuellen Inhalte zu aktualisieren ist allerdings nicht ganz so einfach, da Setting, Personen, Kleidung und vieles andere recht identisch sein müssten.

Fazit: Content Recycling profitabel einsetzen

Content Recycling macht bei Top-Beiträgen sehr viel Sinn und bietet vielen Unternehmen eine großartige Chance mit gleichen Inhalten neue Zielgruppen zu erschließen. Das nachhaltige Vorgehen hat zudem positive Auswirkungen auf das Budget und die Mitarbeitermotivation.

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